Die Gewinner des Zukunftspreis des Berliner Sports 2020

1. Platz:
SC Siemensstadt Berlin e.V. / YouTube- Kanal „SCSTV“

 

 

Gewinner des Berliner Zukunftspreis des Sports 2020 ist der SC Siemenstadt e.V. Er konnte mit seinem YouTube-Kanal "SCSTV" überzuegen. Aufgrund der Coronapandemie hat der Verein neue Möglichkeiten gesucht, in welcher Art und Weise sie dennoch mit den Mitgliedern in Kontakt treten können. Der SC Siemensstadt eröffnete den Kanal „SCSTV“ mit dem sie täglich Inspirationen und Mitmachangebote für jeden bereitstellten. Der kostenlose Kanal ist in drei Rubriken unterteilt: FitnessTV, KindersportTV und RehasportTV. Somit brachte der Verein das Sportangebot gleichzeitig mit der Mitgliedererhaltung, aber auch die Mitgliedergewinnung unter einen Hut. Der SC Siemensstadt ist stets bemüht die Digitalisierung im Verein voranzutreiben. Ein weiteres Beispiel für die Digitalisierung ist die eigene App, die Anfang des Jahres in allen Stores veröffentlicht wurde. Sie informiert und bietet sogar die Möglichkeit einen Tennisplatz zu buchen.

2. Platz:
Berliner Athletik Klub 07 e.V. / Vereinsarbeit

 

 

Den zweiten Platz beim Zukunftspreis der Berliner Sports 2020 belegt der Berliner Athletik Klub 07. Er überzeugte mit seiner außergewöhnlichen Vereinsarbeit.

1) Umwelt: Müllvermeidung und -trennung soll im Sportpark Poststadion offensiv in den Vordergrund geraten. Bei der letzten Weihnachtsfeier brachten Eltern Essen und Getränke selber mit sowie Holzbesteck und recycelbare Verpackungen. Verschiedene Mülltonnen wurden bestellt, um auf der Sportanlage den Müll zu trennen. Ein 9 Punkte Plan für die Umweltoffensive wurde erarbeitet.

2) Kinder- und Jugendsport: Zweimal wöchentlich bekommen 3- und 4-Jährige organisiertes Vereinstraining.  Der Verein möchte den Breitensportbereich ausbauen.

3) Integration & Inklusion: Menschen mit Behinderung sind als Übungsleiter tätig und der Verein setzt sich für ein Barrierefreies Poststadion ein. Im nächsten Jahr werden sie als Kooperationspartner aktiv beim Inklusionssportfest (gefördert durch Aktion Mensch) mitwirken. In der Saison 2018/19 wurden geflüchtete Fussballspieler aufgenommen.

4) Soziales Engagement: Jugendliche halfen Bedürftigen und notleidenden Menschen mit Einkaufshilfen, Arzt- und Apothekenbesuchen während der Corona-Zeit. Auch Menschen mit Behinderung wurden aktiv mit Freizeitbeschäftigung betreut. Außerdem wurde die Obdachlosenhilfe in der Berliner Stadtmission unterstützt.

5) Vereinsentwicklung: 120 ehrenamtliche Trainer, Betreuer und Funktionsträger sind für den Verein tätig. Im gesamten Areal gilt Rauch- und Alkoholverbot bei Jugendspielen. In Kürze folgen Banner gegen Rassismus und Antisemitismus, die im Sportpark angebracht werden. Es gelten besondere Regeln. Eltern, die sich unsportlich verhalten sowie Schiedsrichter kritisieren, werden von Spielen ausgeschlossen. Schiedsrichter genießen die Wohlfühloase Poststadion und erhalten große Wertschätzung. Die Schiedsrichterabteilung erlebt ein Wachstum. 30 Trainer, Eltern und Betreuer, haben erfolgreich den Regelkundeausweis erworben. Kosten übernimmt der Verein und fördert die Entwicklung der Übungsleiter. Die U19 ist in der letzten Saison als \"fairste\" Mannschaft mit den wenigsten gelben Karten in die Regionalliga aufgestiegen.

6) Soziales: Eltern mit Behinderung und alleinerziehende Mütter erhalten Vergünstigungen und Zuschüsse. Kosten für Vereinsfahrten, Beiträge, Mannschaftskasse und Materialpakete werden übernommen, sofern Bildungs- und Teilhabepaket nicht greift.

3. Platz:
ALBA BERLIN Basketballteam e.V. / ALBAs tägliche Sportstunde

 

 

Den dritten Platz beim Zukunftpreis des Beriner Sports belegte ALBA Berlin und das Projekt „ALBAs tägliche Sportstunde“. Nach der coronabedingten Schließung von Kitas, Schulen und Sportstätten, entwickelte das Team von ALBA Berlin „ALBAs tägliche Sportstunde“ für Kinder und Jugendliche, ein Online-Programm zum Mitmachen in den eigenen vier Wänden. Allein bis zu den Sommerferien entstanden mehr als 100 Folgen. Die TrainerInnen und MitarbeiterInnen von ALBA Berlin arbeiteten gemeinsam an der Konzeption, Realisation, Moderation, Postproduktion und der Feedback-Redaktion und konnten so auch im Lockdown ihren Tätigkeiten im Kinder-und Jugendsport weiter nachgehen. Mittlerweile ist es mehr als nur ein Ersatzangebot: Digitaler Sport ergänzt ab sofort das Sportangebot von ALBA BERLIN und wird fester Bestandteil der Vereinsidentität.

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